Grußworte des Intendanten Maurice Steger | Herzlich willkommen bei den Blockflötenfesttagen 2026

11maiGanztägig13Grußworte des Intendanten Maurice Steger | Herzlich willkommen bei den Blockflötenfesttagen 2026Besuchen Sie die Blockflötenfesttage in Bad Kissingen | 14.-17. Mai 2026Bad Kissingen (DE), Regentenbau | Max-Littmann-Saal, Rossini-Saal & Erlöserkirche, Ludwigstraße 2 97688 Bad Kissingen, Deutschland

Event Details

 

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Festival­besucherinnen und Musik­freunde

es ist mir eine grosse Freude, Sie zur 41. Ausgabe der Block­flöten­festtage in den zauber­haften Räumlich­keiten von Bad Kissingen will­kommen zu heissen – und zugleich eine besondere Ehre, dieses ein­zigartige Festival mit Konzerten, Lehr­veranstaltungen, einer umfang­reichen Aus­stellung und zahlreichen besonderen Höhe­punkten begleiten und leiten zu dürfen.

Im Jahr 2026 möchten wir gemeinsam mit Ihnen die Musik, die Block­flöte und unser Mit­einander feiern. Unser herz­licher Dank gilt nicht nur dem geschätzten Publi­kum, sondern ebenso den Künst­lerinnen und Künst­lern, den Mit­gliedern unserer inter­nationalen Block­flöten­Community, den Aus­stellerinnen und Aus­stellern, den Lehrenden, dem enga­gierten Organi­sations­team sowie allen Weg­begleiterinnen und Weg­begleitern unseres Festivals – unserer grossen Familie der Block­flöten­festtage.

Tradi­tions­gemäss beginnt das Festival an Christi Himmel­fahrt. Ab dem 14. Mai 2026 laden wir Sie ein, während vier Tagen die pracht­vollen Räumlich­keiten des Regenten­baus und der Erlöser­kirche im fränki­schen Welt­kultur­erbe Bad Kissingen zu erleben. Diese ausser­gewöhnlichen Orte ermög­lichen Konzert­erlebnisse vom inti­men Rezi­tal bis zum grossen kammer­musikalischen Format und bieten zugleich den idealen Rahmen für unsere Musik­ausstellung und den persön­lichen Aus­tausch.

Der Rossini-Saal erlaubt musika­lische Begeg­nungen in feinster klang­licher Nuan­cierung, während die Erlöser­kirche Musik zu einem sinn­lichen Erlebnis von besonderer Inten­sität werden lässt. Die Aus­stellung findet haupt­sächlich im Max-Littmann-Saal statt; zusätz­liche Salons stehen zum Aus­probieren der Instru­mente zur Verfügung. So entsteht eine konzen­trierte, zugleich offene Atmo­sphäre, die sowohl dem fach­lichen Dialog als auch der stillen Begeg­nung mit dem Instru­ment Raum gibt.

Auch 2026 folgen die Block­flöten­festtage unserem Leit­gedanken Alte Musik im neuen Gewand und erweitern ihn durch neue, über­raschende Perspek­tiven. Die Programm­gestaltung spiegelt mein persön­liches Credo wider: die Viel­falt der Block­flöte in all ihren künst­lerischen, kultu­rellen und klang­lichen Facetten sicht- und hörbar zu machen. Kein anderes Instru­ment vereint eine derartige Band­breite an Bau­formen, Spiel­techniken und Reper­toire – von der mittel­alterlichen Musik bis zu zeit­genössischen Werken, von euro­päischer Tradi­tion bis zu inter­kulturellen Dialogen mit musika­lischen Stimmen aus Persien, Taiwan, Armenien, Japan und dem Sefarad.

Zur fest­lichen Eröffnung am Donners­tag­abend begrüsst Sie Maurice Steger in der Erlöser­kirche gemeinsam mit heraus­ragenden Instru­mental­kolleg*innen mit dem neuen Programm Les Nations en danse. Die franzö­sisch-armenische Barock­geigerin Chouchane Siranossian gestaltet die franzö­sische Klang­welt farben­reich und detail­verliebt, der Barock­cellist Mauro Valli bringt die italie­nische Tradi­tion in klang­sinnlichen Inter­pretationen zum Leuchten, und Irene Roldán am Cembalo vertritt Spanien mit Solers berühmtem Fandango. Werke von Vivaldi bis Leclair, von Falconieri bis Tele­mann – alle inspi­riert von der Tanz­musik ihrer Zeit – verbinden sich zu einer musika­lischen Reise durch die Nationen des Barock.

Am Freitag erleben wir das junge, mehrfach ausge­zeichnete Ensemble Barock_Plus mit den beiden Block­flötistinnen Tabea Wink und Marie Wunder. In ihrem Programm in Freundschaft erklingen fami­liäre und künst­lerische Verbin­dungen zwischen der Familie Bach und Tele­mann ebenso wie das Meister-Schüler-Verhältnis von Corelli und Gemi­niani – in fein gezeich­neten musika­lischen Dialogen.

Am Abend folgt ein Fest der Spiel­freude mit Wildes Holz und park – Die Klassische Band. Close-Harmony-Arrange­ments, Jazz-Anklänge, barocke Virtuo­sität und Rock-Energie treffen aufein­ander: von „Mr. Sandman“ bis Highway to Hell – Block­flöte in ihrer wohl über­raschendsten, mit­reissendsten Form.

Der Samstag beginnt mit musika­lischen Grüssen aus Fernost. Die taiwa­nesische Block­flötistin Meng-Heng Chen beleuchtet in Zwischen Licht und Schatten die expres­sive Klang­welt des 20. Jahr­hunderts für Block­flöte und Klavier – von intro­spektiven Medi­tationen bis zu lebhaften zeit­genössischen Klang­sprachen, gekrönt von einer aktuellen Stimme aus Taiwan.

Am Nach­mittag kehren wir in die Erlöser­kirche zurück zu mittel­alterlichen Klang­welten: In Quando el Rey Nimrodpräsentieren das Ensemble fowr und Corina Marti Musik aus Sepharad und Ashkenas, mit Block­flöten, Clavi­cimbalum, Trommel sowie Ein- und Doppel­flöten. Geschich­ten von Königen und Königinnen, Macht, Liebe und Heimat­losigkeit entfalten sich in eindring­licher musika­lischer Erzähl­kraft.

Am Abend verwandelt sich der Rossini-Saal in einen klang­vollen Palazzo: Das lang erwar­tete Debüt der Austrian Baroque Company unter der Leitung des virtuo­sen Block­flötisten Michael Oman verspricht ein Fest der Sinne. Flute’s Paradise führt von England nach Italien, von Marcello bis Tollet, von Pandolfi Mealli bis Ortiz – ein farben­reiches Panorama der euro­päischen Instru­mental­musik zwischen 1600 und 1750.

Im Rahmen der beiden Late-Night-Konzerte erleben Sie am Samstag Tele­manns Fantasien und zeit­genössische Refle­xionen, inter­pretiert von der heraus­ragenden Block­flötistin Tabea Debus. Am Freitag verzaubern persi­sche und arme­nische Klang­farben die Erlöser­kirche: Reza Askarzadeh am Duduk und Chouchane Siranossian an der Violine entführen in musika­lische Welten von eindring­licher poe­tischer Kraft.

Besonders am Herzen liegen uns die Vermitt­lungs­formate: Der Meister­kurs mit mehreren Profes­sorinnen und Profes­soren, die auf zwei Tage verteilten Knowledge Corners sowie die Intrada, die allen Block­flöten­spielerinnen und Block­flöten­spielern den gemein­samen Einstieg ins Festival ermög­licht. Frank Oberschelp und Meng-Heng Chen übernehmen die musika­lische Leitung dieses grossen Ensembles. Am Donners­tag um 17 Uhr erklingt ein Präsen­tations­konzert mit Werken von Bach, Gabrieli und Lully sowie moderner chine­sischer Musik.

Den Abschluss bildet am Sonntag­morgen ein fest­licher Gottes­dienst in der Erlöser­kirche mit dem Block­flöten­konzert von Christoph Graupner. Solistin ist Barbara Stumpf, begleitet vom Kammer­orchester Bad Kissingen unter der Leitung von Jörg Wöltche.

Ich freue mich, Ihnen ausser­gewöhnliche Block­flötistinnen und Block­flötisten, Ensembles, Aus­stellerinnen und Aus­steller sowie enga­gierte Musikerinnen und Musiker unserer Zeit präsen­tieren zu dürfen – und mit Ihnen gemeinsam die Block­flöten­festtage zu erleben: als Ort der Begeg­nung, des Aus­tausches, der Inspi­ration und der Freude an Klang, Hand­werk und künst­lerischer Gemein­schaft.

In grosser Vorfreude grüsse ich Sie herz­lich und freue mich auf ein Wieder­sehen im Mai

Ihr Maurice Steger

Blockflötenfesttage 2026

 

Veranstalter

Blockflötenfesttage Bad Kissingen

International Recorder Festival 2026...
International Recorder Festival 2026

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