Man findet nicht den Schatten eines Verdachts von Unsauberkeit in seinem Spiel. Seine Atemtechnik ist famos, seine Fingerfertigkeit in den konzertanten, schnellen Sätzen atemraubend. … Doch dann tritt, wie in einer barocken Oper, die Diva an die Rampe und singt, in wundervollst gebundenem Legato, eine lyrische Szene. Sie reißt den Himmel auf und läßt süße, runde Perlen kettenweise regnen. Es handelt sich um Mademoiselle Altblockflöte.

ELEONORE BÜNING, FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG, 10.6.2006

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